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MH-47E / Chinook HC.3
(1:72 von Revell)
Der Boeing Vertol YHC-18B hob am 28. April 1961 zum Jungfernflug ab. Fünf Vorproduktionsmaschinen und
24 Hubschrauber des Typs HC-1B (im Jahr 1962 erfolgte die Umbenennung in "CH-47A") aus der Serienproduktion wurden geordert, der Typ
erhielt die Bezeichnung Chinook. Die ersten Einsätze erfolgten im Vietnamkrieg und die Maschinen erwarben sich einen beachtlichen
Ruf. Ab 1967 wurden die verbesserten Versionen CH-47B und C ausgeliefert. Die Version C war mit einem leistungsstarken Antrieb und einem
Extra-Ladehaken ausgestattet.
An die RAF (Royal Air Force) wurden die ersten Chinook HC1 im Jahr 1980 geliefert, bald darauf wurden diese Maschinen - wie auch viele
weitere Hubschrauber des Typs CH-47 auf der ganzen Welt - mit Rotorblättern aus Glasfaser-Verbundwerkstoffen nachgerüstet.
Insgesamt wurden 270 Helikopter des Typs CH-47C gebaut. Nachfolger hiervon war die stark verbesserte Version D, die für die US-Arrmy
und andere Abnehmer hergestellt wurde, darunter auch für die RAF in Form der abgewandelten Version HC2. Über einige Jahre hinweg
entwickelte die US-Army auch frühe Chinook-Versionen in Maschinen für Sondereinsätze ("Special Operations Aircraft", ROA)
weiter; eine Spätversion hiervon war der 47D SOA mit verbesserten Eigenschaften, von dem 12 Stück gebaut wurden. Aus diesem Typ
ging der MH-47D hervor, der über eine größere Einsatzreichweite verfügte sowie über eine große
Luftbetankungssonde, eine längere Nase mit Wetterradar, einen FLIR-Behälter ("Forward-Looking Infra Red"), nach vorne gerichtetes
Infrarotgerät), auffällige SATCOM-Antennen ("Satellite Communications", Antennen für Kommunikation via Satelliten) und noch
über verschiedene Verbesserungen der Avionik-Systeme.
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